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Kreisgruppe Bielefeld

Naturschutz in Bielefeld

Wir retten Lebensräume - Natur braucht Raum. Tiere und Pflanzen brauchen Rückzugsgebiete, in denen sie ungestört leben können. Und Menschen brauchen Orte, an denen sie Natur in Ruhe genießen und erleben können.

BUND setzt sich für den Schutz des Bielefelder Stadtwaldes ein!

Gesunder Buchenwald am Jostberg / Haller Weg, mit noch dichtem Kronendach. NSG Östlicher Teutoburger Wald, Herbst 2019.  (Adalbert Niemeyer-Lüllwitz)

Knapp 20 Prozent der Gesamtfläche Bielefelds ist bewaldet. Die Waldfläche umfasst 5.139 ha, davon sind 2.256 ha im Eigentum der Stadt. Der BUND setzt sich in Bielefeld für den Schutz und eine naturnahe Entwicklung dieser Wälder im Sinne der verschieden Waldfunktionen ein. Der Wald ist Trinkwasserspeicher und Frischluftquelle, als CO²-Speicher Klimaschutzwald, unverzichtbares Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Über 1000 ha sind als FFH-Gebiet nach europäischem Naturschutzrecht streng geschützt. Zugleich wird der weit überwiegende Teil des Stadtwaldes auch forstwirtschaftlich genutzt.

Meldungen und Beiträge zum Bielefelder Wald:

Baumsterben im Bielefelder Wald: BUND fordert ökologische Waldwende

BUND wendet sich gegen großflächige Abholzungen im Bielefelder Wald

Schutz der Johannisbachaue

Mäander in der Johannisbachaue Mäander in der Johannisbachaue. Foto: Jens J. Korff  (Jens J. Korff)

Der BUND Bielefeld hat 2015 zusammen mit den anderen Bielefelder Naturschutzverbänden ein Naturschutzkonzept zur künftigen Entwicklung von Obersee und Johannisbachaue ausgearbeitet. Statt eines „Untersees“, der nur durch Flächenverkauf und umfangreiche Bebauung zu realisieren wäre, soll die einzige größere Auenlandschaft, die Bielefeld besitzt, erhalten und für die naturnahe ruhige Erholung erschlossen werden. 

Gewässerschutz in Bielefeld

Die Europäische Union hat im Jahre 2000 mit der sog. EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) eine einheitliche Bewertung der Qualität von Oberflächengewässern und Grundwasser geschaffen. Danach weisen fast die Hälfte aller sog. Grundwasserkörper in NRW einen schlechten chemischen Zustand auf. In Bielefeld ist das Grundwasser im Westen in Richtung auf den Kreis Gütersloh über den Vorgaben der EU-WRRL mit Nitrat aus der Landwirtschaft belastet. Besonders hier sind alle Bürgerinnen und Bürger (dies sieht die EU-WRRL explizit vor), bes. aber die Umweltverbände für eine Verbesserung der Situation gefragt. Dies gilt aber aber auch für  das Stadtgebiet allgemein. Der BUND NRW hat zusammen mit dem Wassernetz NRW und finanzieller Förderung auch der Kreisgruppe Bielefeld eine Arbeitshilfe für Grundwasseraktivisten herausgegeben: „Steter Tropfen höhlt den Stein – aktiv werden für den Grundwasserschutz vor Ort

 

Kontakt

Prof. Roland Sossinka


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