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Kreisgruppe Bielefeld

BUND engagiert sich für den Schutz der Bäche, der Stillgewässer und des Grundwassers

BUND-Aktion zur Renaturierung des Gellershagener Baches  (Foto Adalbert Niemeyer-Lüllwitz)

Bielefeld ist eine wasser- und gewässereiche Stadt! Unsere Stadt verfügt über einen enormen Reichtum an Bächen und über wertvolle Grundwasservorräte. Der Stadtplan verzeichnet über 70 Bäche mit eigenem Namen: Das plätschernde Alphabet geht von der Aa (die gilt sogar als Fluss) über Bohnenbach, Dalke, Elpke, Finkenbach, Gellershagener Bach, Hasbach, Jölle, Krebsbach, Lichtebach, Menkhauser Bach, Oldentruper Bach, Reiherbach, Schlosshofbach, Trüggelbach, Vogelbach und Windwehe bis zum Zechenbach. Das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Gewässer schärfen und den Schutz verbessern sind Ziele des BUND.  Dabei geht es besonders  um Renaturierung der Bäche und Bachufer, also dafür, dass die Gewässer  wieder mehr Platz für ihre natürliche Entwicklung und Gestaltungskraft bekommen.

Das ist auch Ziel der von der Europäische Union beschlossenen EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL), die auch die Verbesserung der Qualität des Grundwassers zum Ziel hat. Danach weisen fast die Hälfte aller sogenannter Grundwasserkörper in NRW einen schlechten chemischen Zustand auf. In Bielefeld ist das Grundwasser im Westen in Richtung auf den Kreis Gütersloh über den Vorgaben der EU-WRRL mit Nitrat aus der Landwirtschaft belastet. Besonders hier sind alle Bürgerinnen und Bürger (dies sieht die EU-WRRL explizit vor), bes. aber die Umweltverbände für eine Verbesserung der Situation gefragt. Dies gilt aber auch für das Stadtgebiet allgemein.

Der BUND NRW hat zusammen mit dem Wassernetz NRW und finanzieller Förderung auch der Kreisgruppe Bielefeld eine Arbeitshilfe für Grundwasseraktivisten herausgegeben: „Steter Tropfen höhlt den Stein – aktiv werden für den Grundwasserschutz vor Ort“ 

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