15. Juni bis 5. Juli 2014: Stadtradeln Bielefeld

Wer etwas fürs Image des Radverkehrs in Bielefeld tun will (und nebenbei für das Image von Bielefeld), sollte in diesen Wochen viel radeln und seine Radelkilometer erfassen.

Wer in Bielefeld wohnt und/oder arbeitet, studiert, zur Schule geht, kann mitmachen und alle in dieser Zeit geradelten Kilometer in seinen Online-Radelkalender eintragen. Egal wo die Strecke gefahren wurde. Damit nimmst du und nehmen wir am Bielefelder Wettbewerb teil, und damit nimmt Bielefeld am Wettbewerb der Städte und Gemeinden teil. In Bielefeld gibt es Preise für das fahrradaktivste Team und die ausdauerndsten Einzelradlerinnen, -ler.

 

Wie wird’s gemacht?

Gehe auf https://www.stadtradeln.de/registrieren.html und fülle das Formular aus. Du kannst dir dort einen eigenen Benutzernamen geben (Spitzname). Als Kommune Bielefeld anklicken, als Team "Transition Town Bikers".

Bei Bernd Küffner vom VCD kannst du für 10 € einen Fahrradtacho erstehen; er hilft dir auch bei der Montage.

Kontakt: owl-buero@vcd.org , Tel. 63961.

Es geht aber auch ohne Tacho. Einfach die Strecken im Stadtplan abschätzen (oder bei Google Maps oder Open Streetmap eingeben und messen) und so eintragen.

6. November 2012

"Bundesnetzwerk Verkehr mit Sinn" fordert ein Gesetz für echte Bürgerbeteiligung

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer stellt heute in Berlin der bundesdeutschen Öffentlichkeit in einer aufwändig inszenierten Großveranstaltung das in seinem Ministerium erarbeitete "Handbuch für eine gute Bürgerbeteiligung" vor.
Link BMVBS: http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/UI/handbuch-buergerbeteiligung.html
Das Handbuch nützt nicht dem Bürger, sondern der Baulobby. Die Zielsetzung ist laut Minister Ramsauer: "dass aus Betroffenen Beteiligte werden". Das Handbuch ist dafür nicht einmal gut gemeint, aber schlecht gemacht, sondern schlicht schlecht gemeint.
So ein Ziel ist in einem Rechtsstaat nur erreichbar, wenn Bürger echte einklagbare Rechte erhalten. Ramsauer plant aber ausschließlich Goodwill-Maßnahmen der Behörden, die künftig gnadenhalber gewährt werden sollen. Das Bundesnetzwerk "Verkehr mit Sinn" <www.verkehr-mit-sinn.org> fordert ein Gesetz für echte Bürgerbeteiligung bei Straßenbauprojekten...

Den ganzen Text als PDF herunterladen

2. Oktober 2012

„Mogelpackung“ A 33: Autobahn bringt mehr Verkehr im Raum Halle

OWL-Bündnis gegen überflüssigen Verkehr bezweifelt Entlastung - Gutachter sagen
Verkehrs-Zuwachs von 13,6 Prozent voraus

Bielefeld/Halle, 2.10.2012. Die A 33 wird der Bevölkerung unter völlig falschen Voraussetzungen
„verkauft“. Das kritisiert das Bündnis gegen überflüssigen Verkehr in Ostwestfalen-Lippe. Sprecherin Marion Ernsting aus Steinhagen ärgert sich darüber, dass den Bürgern eine erhebliche Verkehrsentlastung vorgegaukelt werde, wenn die Autobahn erst durchgehend fertig sei: „Tatsächlich betrifft das nur die B 68. Der Großraum Halle mitsamt den Nachbargemeinden muss dann aber größtenteils erheblich mehr Verkehr verkraften als heute.“

Die komplette Presseerklärung als PDF

13. April 2010

Weniger Autos, mehr Busse, Nulltarif

Ein Rezept für lebendige Innenstädte? / Bielefelder und Gütersloher Umweltschützer wollen vom Beispiel Hasselt lernen

Bielefeld, 13.04.2010. – Traditionell wagt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Bielefeld, bei seiner Jahreshauptversammlung den Blick in die Weite und lässt sich von Ideen aus anderen Orten und Ländern inspirieren. Dieses Jahr stand der öffentliche Personennahverkehr im belgischen Städtchen Hasselt auf dem Programm. Dort probiert man seit 12 Jahren aus, was passiert, wenn man dem Autoverkehr in der Innenstadt Fahrspuren wegnimmt und dafür viele Busse fahren lässt, die die Bürger kostenlos benutzen können. Die Innenstadt stirbt aus, alle Läden müssen schließen? Ganz im Gegenteil! Das Geschäft in der Innenstadt läuft seither dermaßen gut, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt verdreifacht haben.

Udo Husemann, Vertreter des Arbeitskreises Verkehr der Initiative »Transition Town Bielefeld«, hat die unscheinbare 70.000-Einwohner-Stadt am Prinz-Albert-Kanal besucht und sich intensiv mit den Hintergründen des Hasselter Verkehrskonzepts auseinandergesetzt. Darüber berichtete er vor rund 20 Gästen des BUND Bielefeld im hiesigen Umweltzentrum.

Angelika Daum berichtete über den Versuch der Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz im Kreis Gütersloh (GNU), das Konzept in Gütersloh einzuführen.

2. Januar 2007

Bürgerbüro Verkehrssicherheit Bielefeld

Bielefeld, 2.1.2007: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD OWL) und die Gruppe Aktiver Fahrradfahrerinnen und Fußgänger (GAFF) haben Ende 2006 ein Bürgerbüro Verkehrssicherheit in Bielefeld gegründet. Zentrales Ziel ist es, im Rahmen der europaweit laufenden Kampagne „Vision Zero“ die Zahl der Verkehrstoten in Bielefeld langfristig auf Null zu senken.

> Der VCD zur Vision Zero

Beim VCD OWL können Sie auch ein günstiges moBiel-Sechser-Abo bestellen. Die Vergünstigung gilt auch für BUND-Mitglieder.



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