Nnimmo Bassey in Bielefeld

Einer Einladung vom BUND, der Stadt Bielefeld und dem Welthaus Bielefeld folgend, kam Nnimmo Bassey,  der bekannte Umwelt- und Menschenrechtsaktivist, Präsident der Friends of the Earth International und alternative Nobelpreisträger am 24.04 2012 als Gast und Redner nach Bielefeld. Im Murnausaal der Volkshochschule sprach er über seinen Einsatz für Mensch und Umwelt, den internationalen Kampf gegen die Politik der Energiekonzerne und die Grenzen der Energiewende.

Mit bewegendem Videomaterial, eindringlichen Worten und lebhaften Diskussionen erreichte Nnimmo Bassey vor allem eins – mehr Bewusstsein für die tagtäglichen Leiden von Mensch und Umwelt. Auch und vor allem in Regionen, die nicht im dauernden Fokus der Nachrichten liegen, wie Basseys Heimat, Nigeria. Die Ölpest am Golf von Mexiko hat sehr viel Aufmerksamkeit bekommen, aber in Nigeria gibt es mindestens ein Ölleck pro Tag, und die Welt nimmt kaum Notiz davon“, erklärt er.
Auch die anstehende UN-Konferenz Rio 20+ und die sogenannte „Green Economy“, die grüne Wirtschaft, betrachtet Bassey kritisch. Zu oft käme es hier zu Etikettenschwindel. Nötig sei hingegen eine Vernetzung der Umwelt-Initiativen und der Zusammenschluss aller interessierten und involvierten Menschen. „Es geht um Solidarität, nicht um Wettkampf.“



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